Erst lachen, dann denken

An der Harvard University wurden die Ig-Nobelpreise vergeben

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte zeigt: Häufig waren es Außenseiter oder vermeintliche Spinner, die wichtige Beiträge zum Erkenntnisfortschritt leisteten. Viele von ihnen wurden ob ihrer »ketzerischen« Ideen anfangs belächelt und vom wissenschaftlichen Establishment konsequent gemieden. Einige landeten sogar im Irrenhaus, wie der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis, der als Erster erkannt hatte, dass das gefürchtete Kindbettfieber auf mangelnde Hygiene bei der Entbindung zurückzuführen war. Oder Julius Robert Mayer, ein Mediziner aus Heilbronn, der noch vor Hermann von Helmholtz den Energieerhaltungssatz formulierte. Erst in seinen letzten Lebensjahren erfuhr Mayer die ihm gebührende Würdigung und erhielt mehrere Preise.

Andere Forscher starben, ohne den Triumph ihrer Ideen noch miterlebt zu haben. Man denke etwa an Gregor Mendel, den »Urvater der Genetik«. Die Bedeutung seiner bahnbrechenden Arbeit über die Vererbungsges...

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