Prävention statt Moschee-Kontrollen

Niedersachsen setzt auf den Aufbau einer Beratungsstelle und bindet islamische Verbände ein

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Beratungsstelle soll in Niedersachsen dazu beitragen, dass junge Menschen nicht in den Salafismus abgleiten. Die Sozialministerin und muslimische Verbände haben ein Konzept entwickelt.

Das Problem, dem sich auch die künftige Beratungsstelle widmen soll, sei nicht der Islam, betonte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag im Landtag in der Debatte um den Umgang mit der zunehmenden Bedrohung durch radikalisierte Personen, die sich den Kämpfern des Islamischen Staates (IS) anschließen. Das Problem seien Salafisten und Islamisten. Hier gelte es, eine deutliche Trennlinie zu ziehen. Rund 330 Anhänger des Salafismus gebe es derzeit in Niedersachsen, berichtete der Minister. Etwa 15 von ihnen seien nach Syrien gereist, »um sich dort an dem schrecklichen Bürgerkrieg zu beteiligen«. Es habe sich eine neue terroristische Szene gebildet, »und wir müssen alles dafür tun, damit sie nicht zu einer Gefahr wird, wenn ihre Mitglieder traumatisiert und weiter radikalisiert nach Deutschland zurückkehren«.

Die Salafisten seien bei ihrer Missionsarbeit, beim Gewinnen neuer Anhänger zunehmend erfolgreich, konstatierte P...

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