Ein neuer Präsident und ein Wahlsieger

Der Berg von Krisen bleibt - auch nach der Bildung der »nationalen Einheitsregierung« in Afghanistan

  • Von Thomas Ruttig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit Ashraf Ghani hat Afghanistan nach langem Hin und Her einen neuen Präsidenten. Doch viele Probleme sind ungelöst. Zum Beispiel die ökonomische Misere infolge des Abzugs der internationalen Truppen.

Seine Wahlkrise hat Afghanistan erst einmal überwunden. Nach gut viermonatigem Auszählen und nochmaligem Überprüfen aller abgegebenen Stimmen hat das Land einen neuen Präsidenten und Nachfolger von Hamid Karsai: Doktor Aschraf Ghani. Am Freitag veröffentlichte die Wahlkommission das amtliche Endergebnis. Demnach wurde Ghani mit 55,27 Prozent zum neuen Staatschef gewählt. Montag soll der frühere Finanzminister Ghani vereidigt werden. Er sprach während der Aushändigung einer Bescheinigung über seinen Sieg von einem »Erfolg für die Nation«.

Mit seinem Wahlkonkurrenten Ex-Außenminister Abdullah Abdullah hatte Ghani sich bereits am vergangenen Sonntag auf die Bildung einer »Regierung der nationalen Einheit« und die paritätische Aufteilung aller wichtigen Staatsämter geeinigt. Das geschah auch unter erheblichem Druck der US-Regierung, die endlich ihr Truppenstationierungsabkommen für die Zeit nach der internationalen Sicherheitsunte...

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