20 Jahre zurückgeworfen

Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit dem Leben von Migrantinnen und Migranten nach dem Ende der DDR

  • Von Tim Zülch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Veranstaltung beleuchtete die Auswirkung des Mauerfalls auf MigrantInnen. Auf die anfängliche Euphorie folgten damals bittere Erkenntnisse.

Die Galiläa-Kirche in der Rigaer Straße in Friedrichshain: Hier befindet sich das Jugendwiderstandsmuseum. Rund 20 Zuhörer haben ihren Weg in die kühlen Räume des ehemaligen Kirchengebäudes gefunden. Die Veranstaltung mit dem Thema »Der Mauerfall aus der Perspektive der Migrant_innen« beginnt mit einem Film. Ein Frühwerk Andreas Dresens. Kurz nach der Wende begibt sich der türkischstämmige Niyazi auf die Suche nach einem Mädchen in Ostberlin. Seine Idee: Er wohnt bei ihr im billigeren Osten und arbeitet im Westen für gutes Geld, so kann er sich bald die Reise zurück nach Istanbul leisten. Regisseur Andreas Dresen beschreibt in ruhigen Bildern, die langsame Annäherung der beiden. Was Niyazi im Film als Chance versucht zu nutzen, war für viele Westberliner Migrantinnen und Migranten eher ein Rückschlag, vor allem wenn man migrationspolitische Belange betrachtet. Die Wende und der Mauerfall verschoben den Fokus der Themen, mit denen si...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 526 Wörter (3373 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.