Exxon wirbt für grünes Fracking

Ölkonzern startet PR-Kampagne / Bundesregierung weicht geplante Regeln für den Einsatz der Technologie auf

  • Von Susanne Götze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Noch immer gibt es in Berlin heftiges Tauziehen um die Details des geplanten Fracking-Gesetzes. Jetzt soll die Kanzlerin entscheiden.

Mit einer großformatigen Anzeige wirbt der US-amerikanische Öl- und Gasproduzent Exxon Mobil in der »taz« für »heimisches Schiefergas«. Offenbar geht es darum, die schärfsten Fracking-Gegner nun auch mit ins Boot zu holen. In einem offenen Brief wandte sich Gernot Kalkoffen, der Vorstandsvorsitzende von Exxon Mobil Europa, am Donnerstag an die ökologische Leserschaft der Tageszeitung. Auch Umweltverbände haben eine »Einladung zum Dialog« erhalten. Es gibt sogar eine Hotline für besorgte Bürger. »Schön, dass Sie den Dialog suchen«, erklärt eine glockenhelle Stimme. Dann wird man mit einem Herrn Dr. Kassner verbunden, der erklärt, dass die umstrittene Fracking-Technologie zur Förderung von Gas aus Gesteinsschichten in Deutschland ab jetzt völlig ungefährlich sei.

Bisher wurde ein Gemisch aus hunderten Chemikalien und Wasser in den Boden injiziert, um das Gestein aufzubrechen und daraus unkonventionelles Gas oder Öl zu fördern. N...

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