Unberechenbarer werden

Strategiedebatte auf Jahrestreffen der Kritischen Aktionäre

  • Von Marcus Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zukünftige Strategien standen im Mittelpunkt des Dachverband-Treffens der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre in Köln. In den Fokus soll die Finanzierung von Rüstungsunternehmen rücken.

Jährlich marschieren sie auf Dutzenden Jahreshauptversammlungen großer und umstrittener Konzerne auf, 33 waren es allein in 2014, darunter acht jenseits der deutschen Grenzen. Sie ermöglichen Kritikern und Opfern der globalen Geschäftspolitiken, am Saalmikrofon Aktionären, Vorständen und Aufsichtsräten direkt ins Gewissen zu reden – und mit Image-Verschmutzung zu drohen.

Sie demonstrieren vor Hallen, sammeln kontinuierlich Informationen aus öffentlichen Quellen und von nachdenklich gewordenen Insidern ein, starten mitunter erfolgreiche Kampagnen, veröffentlichen »alternative Geschäftsberichte« für Bayer, RWE und Co. Einmal im Jahr werden die Kritischen Aktionäre aber auch selbstkritisch, dann nämlich, wenn sie sich zur eigenen Hauptversammlung treffen. So wie am vergangenen Samstag im Kölner Stadtteil Sülz.

»Wir müssen sichtbarer, hörbarer, unberechenbarer werden«, forderte Paul Russmann, Co-Vorstand des Dachverbandes, i...

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