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Lebenslänglich

Silvia Ottow über den Wechsel des Ex-Bundesgesundheitsministers in die Vorstandsetage der privaten Krankenversicherung

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Es gibt außer optischen noch viele gute Gründe, dem wahrscheinlich gesündesten Bundesminister aller Zeiten nachzutrauern. Er war schon fast unanständig fit beim Dauerlauf und beliebter als jeder Arzt bei Eingriffen im Teddykrankenhaus. Er verteilte unerschrocken Krapfen mit Marzipanschleifen zum Weltaidstag und besuchte die Studios der Fernsehserie »Verbotene Liebe« in Köln. Er beherrschte die Herz-Druck-Massage so perfekt, dass man ihm die Wiederbelebung von Alois Alzheimer zugetraut hätte. Der Mann hatte ja leider nicht mehr herausfinden können, wo diese grässlichen Plaques im Gehirn herkommen, die uns vergesslich genug machen, um Politik überhaupt ohne gesundheitliche Schäden ertragen zu können. Und der Exminister stellte sich bei der Operation am offenen Herzen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung dermaßen geschickt an, dass er sich einfach für jedwede Zerstörungsarbeit empfohlen hat. Gar nicht zu reden von seinen diversen unbezahlten Praktika in Apotheken oder bei der Volkssolidarität.

Fakt ist, Menschen wie Daniel Bahr könnten überall arbeiten. Vor diesem Phänomen kann auch keine Karenzzeit schützen. Es sei denn, sie gilt branchenübergreifend und lebenslänglich.

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