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Jenseits von Verlobten-Seminaren

Der Verein pro familia Berlin feiert ein halbes Jahrhundert Aufklärung und Beratung

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Themen waren und sind zutiefst privat, sie zeichnen aber auch ein Bild unserer Gesellschaft. Der Verein pro familia Berlin berät seit 50 Jahren zu Familienplanung und Sexualität. Ein Rückblick

Anfangs, in den 60er Jahren, ging es um die Erziehung zu »vorbildlicher Elternschaft«, es gab Ehe- und Verlobten-Seminare. Heute blickt pro familia Berlin auf fünf Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit zu den Themen Partnerschaft, Sexualität und Familienplanung zurück.

Im Oktober 1964 wurde die Organisation ins Westberliner Vereinsregister eingetragen. 1979 revoltierten 28 entschlossene Frauen den Verein, setzten den konservativen, männlichen Vorstand ab - ganz im Zeitgeist. Anfang der 80er Jahre beteiligten sich die Feministinnen von pro familia an den Aktivitäten zur Abschaffung des Abtreibungs-Paragraphen 218. Gesundheitsberatung sollte Frauen unabhängiger von der Ärzteschaft machen, sie besser über nicht hormonelle und nicht invasive Verhütungsmethoden aufklären. Männer wurden mit dem Aufkommen von HIV/AIDS wieder im Verein aktiv. Der Paragraf 218 gehört nach wie vor zu den »Baustellen« von pro familia, im März des Jahres gab es...


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