Jirka Grahl 02.10.2014 / Sport

Für Betrüger wird es ungemütlich

Regierungsentwurf für ein Anti-Doping-Gesetz erntet viel Zustimmung, aber auch Kritik

Ein Regierungsentwurf für ein Anti-Dopinggesetz sieht harte Strafen für Spitzensportler vor. Leichtathletikpräsident Prokop nennt ihn «Meilenstein», Dopingjäger Franke hingegen «dumm».

Nach einem Jahr scheint die Bundesregierung tatsächlich Anlauf zu einem lange geforderten Anti-Doping-Gesetz zu nehmen. Nach Berichten verschiedener Medien, denen der Gesetzesentwurf bereits vorliegt, sollen der Erwerb und Besitz von Dopingmitteln demnach mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Allein der Besitz geringfügiger Mengen soll künftig schon eine Straftat darstellen – allerdings nur für jene 7000 Sportler, die bereits im Testpool der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) erfasst sind und zusätzlich für all jene Athleten, die mit Sport «erhebliche finanzielle Einnahmen» erzielen.

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