Mirco Keilberth, Tripolis 02.10.2014 / Ausland

Libyen zwischen Krieg und Frieden

Islamisten lehnen den Dialog mit der gewählten Regierung ab / Anschläge auf politisch aktive Personen

Der von der UNO vermittelte Dialog zur Beendigung des Machtkampfs in Libyen stößt auf Widerstand muslimischer Autoritäten. Ein Mufti hat sich gar mit einer Fatwa gegen die Gespräche gewandt.

Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen Milizen in Bengasi und Tripolis haben sich die libyschen Hauptkonfliktparteien diese Woche auf einen vorläufigen Waffenstillstand geeinigt. Bernardino Leon, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Libyen, hatte 22 Vertreter der beiden konkurrierenden Regierungen dazu in die Stadt Ghadames im Dreiländereck Algerien/Libyen/Tunesien eingeladen. Der italienische Diplomat bezeichnete das Treffen der beiden Seiten als »historische Chance für die Rückkehr des Friedens nach Libyen«.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: