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Echte Poesie

»Herzilein«

Alle reden vom Tag der deutschen Einheit: Einheit hier, Hymne dort, Bratwurst hier, Deutschlandflagge da. Dabei wird das im Vergleich weitaus wichtigere Datum sträflich vernachlässigt: Auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 4. Oktober 1989, veröffentlichten die Wildecker Herzbuben ihren Top-Hit »Herzilein« und setzten damit Maßstäbe auf dem Feld der deutschsprachigen Populärmusik. Selten war in modernem Liedgut das Wechselverhältnis zwischen Hoffnung, Daseinsfreude, Gemeinschaftsgeist und Rausch so präzise auf den Punkt gebracht worden: »Herzilein / du musst nicht traurig sein / ich weiß / du bist nicht gern allein / und schuld war doch nur der Wein.« Der Popgruppe Kraftwerk oder dem Liedermacher Hannes Wader etwa ist derlei lyrisch nie gelungen. Die sogenannte Volksmusik werde »gern kaputtgeredet«, beklagt Wilfried Gliem (68), einer der beiden Herzbuben. »Für einige ist es das Schlimmste, was es gibt.« Diesen Oktober ist das Duo wieder auf Tournee. tbl

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