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Der Konflikt um die Westsahara

  • Von Frank Odenthal
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Kampf um die Westsahara begann mit Zivilisten. König Hassan II. von Marokko hatte am 6. November 1975 ein Heer von 350 000 Bauern über die Grenze geschickt. »Grüner Marsch« nannte er es euphemistisch. Das Ziel war weniger friedlich: die Besetzung und Besiedlung der Westsahara.

Die eigentlichen Bewohner der Westsahara, die Sahrauis, erklärten ihre Widerstandsbewegung, die »Frente Polisario«, zur alleinigen Interessensvertretung aller Sahrauis und nahmen den Kampf gegen die Besatzer auf.

Der Konflikt eskalierte in den ersten Februarwochen des Jahres 1976, als die marokkanische Armee Napalm- und Phosphorbomben auf mehrere Städte der Westsahara warf. Daraufhin zog sich die bisherige Kolonialmacht Spanien Ende Februar 1976 zurück und überließ die Westsahara ihrem Schicksal. Am 27. Februar 1976, rief die Polisario den unabhängigen Staat »Demokratische Arabische Republik Sahara« aus.

Die Unabhängigkeit währte jedoch nicht lange. Neben Marokk...


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