Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Streit um Raubkunst im Rathaus

Im saarländischen Eppelborn gibt es einen Krimi um einen Wandteppich

  • Von Jörg Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In einem saarländischen Rathaus hängt ein schmucker Teppich, der womöglich einen Fehler hat: Er soll in Uruguay geklaut worden sein. Sein mutmaßlicher Besitzer will ihn zurück.

Eppelborn. Leuchtende Sterne, eine malerische Laute, eine finstere Eule - alles auf orangefarbenem Grund. Der wollene Wandteppich bietet für die Ratsmitglieder auch bei ermüdenden Sitzungen was fürs Auge. Seit mehr als zehn Jahren ziert die Tapisserie des französischen Künstlers Jean Lurçat die Stirnwand des nüchternen Großen Sitzungssaals im Rathaus der Gemeinde Eppelborn, die in der geografischen Mitte des Saarlandes liegt. Doch das Stück könnte Hehler-Ware aus Montevideo sein, wie ein Uruguayer zu beweisen sucht.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die verschlungenen Wege des illegalen Handels mit Kunstwerken in aller Welt. BKA, Interpol oder FBI stoßen meist an Grenzen. Private Ermittler sind oft im Auftrag von Versicherungen oder Besitzern im Verborgenen unterwegs. Auf jeden Fall sind Diebstahl und Schmuggel von Kunstwerken und Antiquitäten ein riesiges Betätigungsfeld für Kriminelle. Jedes Jahr entsteht laut US-Bundespoli...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.