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Guter Tropfen

Bernd Kammer über Sonne, Wein und Kreuz-Neroberger

Welch ein Wochenende! Da konnten wir alle noch mal richtig Sonne tanken, vor allem unsere Rebstöcke. Rebstöcke in Berlin? Na klar, an den Weinbergen dieser Stadt, von Kreuzberg bis zum Trümmerberg am Humboldthain, wird schon seit Jahren Wein angebaut. Am Humboldthain beginnt morgen die Weinlese, da kam der Spätsommer gerade noch rechtzeitig. Vielleicht wird so noch eine Spätlese draus. 1987 spendierte die badische Partnergemeinde Achkarren den Weddinger Bezirksamtswinzern 99 Weinstöcke der Sorte »Grauer Burgunder«, seitdem werden die Trauben zum Hauptstadtsekt »Humboldthainer« verarbeitet. 200 Flaschen sollen es werden. Die Kreuzberger Ausbeute reicht jährlich sogar für etwa 600 Flaschen roten und weißen »Kreuz-Nerobergers«.

Berlin ist zwar Bierstadt, aber der Wein auf dem Vormarsch. Jüngst inspizierte die Deutsche Weinkönigin Berlins Weingärten und soll ganz zufrieden gewesen sein. In Kreuzberg küren die Grünen jährlich sogar eine eigene »Weinkönigin«, die auch ein Mann sein kann. Nur einen Nachteil hat der Berliner Wein: Es gibt ihn nicht zu kaufen. Man muss schon ein verdienter Bürger sein, um in genießen zu können.

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