• Kultur
  • Buchmesse Frankfurt/Main

Voller Rachsucht

Soininvaaras Ratamo ermittelt wieder

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Skandinavien: ein familienfreundliches Möbelhaus, Strickpullover, klare Seen, Einsamkeit und Schönheit - meist in blond. Aber auch diese scheinbar ewig anhaltende Dunkelheit im Winter, eine stechende, blau-schwarze Kälte, die Natur ist und deshalb auch den Menschen befällt und so eine existenzialistische Schwermut befördert, mit der sich in skandinavischen Kriminalromanen der Ermittler durch die Handlung zwiebelt.

Vor über zwanzig Jahren hat alles angefangen. 1993 brachte uns Henning Mankell den Kommissar Wallander. Es folgten Stieg Larsson, Jo Nesbø, Håkan Nesser. Der Finne Taavi Soininvaara und sein Kommissar Arto Ratamo gehören mittlerweile auch in die äußerst erfolgreiche Reihe jener Krimis, deren Buchcover neben Schlagworten wie Vergeltung, Grabesdunkel und Koma übergroße Autorennamen in Neonfarben anpreisen, wahlweise mit massiven Eisenketten, blutgetränkten Messerspitzen oder verstörenden Tierstudien bebildert.


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