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  • Kultur
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Mit Humor und guter Küche auf der Spur eines Jahrhunderträtsels

Katharina Schendel lässt ihren Krimi in Hildburghausen spielen und Französische Revolution auf Thüringer Klöße treffen

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Verlorene Erben französischer Monarchen, alte Flüche und ein eiskalter Mord. Stoff, der nach Hollywood klingt und eine internationale Verschwörung à la Dan Brown vermuten lässt. Weit gefehlt, denn der Tatort in Katharina Schendels Kriminalroman ist nicht London oder Paris, sondern das beschauliche Thüringen. Genauer: die einstige Residenzstadt Hildburghausen, wo man beim Bäcker schon mal eine Stunde quatscht und das Vergessen des Rasenmähens ein ernsthaftes Vergehen darstellt.

Klauen muss Schendel ihre großen Themen allerdings weder bei Dan Brown noch in Hollywood. Denn das Mysterium um die Thüringer Dunkelgräfin gibt es wirklich. Der Legende nach soll die verlorene Tochter von Marie Antoinette in den Wirren der Französischen Revolution nach Hildburghausen geflohen sein, wo sie versteckt lebte und schließlich begraben wurde. Geschickt bedient sich Schendel der historischen Fakten, verwebt sie mit Legenden und erfindet die Gesc...


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