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Arztpraxis in Bereitschaft

Rüdersdorf. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) eröffnet am 8. Oktober an der Immanuel-Klinik Rüdersdorf ihre fünfte Bereitschaftspraxis. Dort erhalten Patienten bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Fieber, medizinische Hilfe in den Zeiten, zu denen die Arztpraxen in der Regel geschlossen sind. »Wir ergänzen damit in der Gemeinde Rüdersdorf den ärztlichen Bereitschaftsdienst in seiner jetzigen Form«, sagte der KVBB-Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Helming. Die Bereitschaftspraxis biete Sprechstunden in den Zeiten an, in denen der ärztliche Bereitschaftsdienst in der Region von den Menschen am meisten in Anspruch genommen werde - abends und am Wochenende.

Die KVBB betreibt die neue Bereitschaftspraxis in Zusammenarbeit mit der Immanuel-Klinik. Es ist die fünfte Praxis dieser Art in Brandenburg. Vorbilder gibt es in Potsdam, Cottbus, Eberswalde und Brandenburg/Havel. An diesen Standorten haben sich solche Bereitschaftspraxen bereits gut bewährt, sagte Helming.

Die Vorteile der Anbindung der Bereitschaftspraxis an seine Klinik in Rüdersdorf liegen für Geschäftsführer Alexander Mommert auf der Hand. Viele Patienten mit akuten Beschwerden suchen gleich die Rettungsstelle auf, obwohl ihre Erkrankungen oft gar kein Fall für die Rettungsstelle seien. Nun könne »auf kurzem Weg« entschieden werden, ob ein Patient in der Rettungsstelle versorgt werden muss oder ob dies der diensthabende Arzt in der Bereitschaftspraxis übernehmen könne. Die Rettungsstelle könne so entlastet und für die echten Notfälle freigehalten werden, sagte Mommert. 13 Ärzte werden sich beim Dienst in der Bereitschaftspraxis abwechseln. nd

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