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Turnerinnen verpassen das WM-Finale

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Nanning. Deutschlands Kunstturnerinnen haben bei den Weltmeisterschaften in Nanning das Finale der besten acht Riegen verpasst. Schon vor dem letzten Qualifikationsdurchgang lag das Team von Bundestrainerin Ulla Koch lediglich auf dem neunten Platz. »Bei uns war ein bisschen der Wurm drin. Eigentlich können die Mädchen sehr ausgeglichen turnen. Dass so viele Fehler passieren, damit war nicht zu rechnen«, sagte die Chefin des Teams, das bei den Europameisterschaften im Mai in Sofia noch auf den vierten Platz gekommen war.

Nur Lisa-Katharina Hill erfüllte die Erwartungen, wuchs sogar über sich hinaus. Die Stuttgarterin erkämpfte sich sowohl im Mehrkampf als auch gänzlich unerwartet am Stufenbarren jeweils einen Finalplatz. Am eigentlichen Paradegerät der gesamten Riege konnte nur sie überzeugen, niedergeschlagen war hingegen Elisabeth Seitz. Die Olympiasechste hatte sich trotz einer Fußverletzung extra zur Verfügung gestellt, verfehlte aber bei einem Element den oberen Holm und stürzte.

Auch am Schwebebalken konnte das deutsche Quintett keinen Boden gutmachen. Gleich drei Absteiger kosteten viele Punkte. Erst am Boden stabilisierte sich die Mannschaft, ehe beim Sprung mit fünf guten Versuchen die Finalqualifikation zumindest noch einmal kurz in Reichweite kam.

An diesem Dienstag steht im Teamwettkampf der Männer die erste Medaillenentscheidung an. Dabei will der Chemnitzer Andreas Bretschneider eine Weltneuheit präsentieren, einen Vorwärtssalto über die Reckstange mit anschließendem gehockten Doppelsalto. Gelingt ihm das Element sauber, wird es für immer seinen Namen tragen. SID/nd

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