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Hubschrauber messen Radioaktivität

Sanierung von Uran-Abraum soll dokumentiert werden

Dresden/Erfurt. Strahlenmessung aus der Luft: Mit Hilfe von Hubschraubern wollen Experten drei Tage lang Sachsen und Thüringen auf radioaktive Belastungen untersuchen. »Damit soll der Fortschritt bei der Sanierung ehemaliger Uran-Abraumhalden dokumentiert werden«, teilten das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Bundespolizei am Montag mit. In diesem Jahr werden von Dienstag an Gebiete um Seelingstädt, Zwickau, Lengenfeld, Schneeberg, Freital und Johanngeorgenstadt überflogen und radiologisch kartiert. Strahlenschutzexperten haben die Orte bereits bei Messflügen in den Jahren 1997, 2003 und 2010 untersucht.

Am Donnerstag soll zudem das Betriebsgelände des Forschungszentrums Rossendorf bei Dresden überflogen werden. Nach Angaben der Behörden sind die Hubschrauber in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr in einer Höhe von etwa 100 Metern unterwegs. dpa/nd

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