Der Patient interessiert nicht

Linksfraktion im Bundestag fordert mehr Würde und Selbstbestimmung in der Pflege

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf einer Anhörung der Bundestagsfraktion der LINKEN ging es gestern in Berlin um die Situation in der Pflege und die Befürchtung, die geplante Pflegereform werde ihren Anforderungen nicht gerecht.

Auch aus Unzufriedenheit mit einer Veranstaltung des Gesundheitsausschusses zum Thema Pflegeversicherung organisierte die LINKE im Bundestag die gestrige Veranstaltung. Fraktionssprecherin Pia Zimmermann befürchtet, dass das von der Bundesregierung entwickelte »Pflegestärkungsgesetz« nicht der angepriesene große Wurf wird: Die Elemente dieser Reform seien »entweder nicht ausreichend oder falsch«, so die Politikerin. »Am Strickmuster der Versicherung hat sich nichts geändert«, kritisierte sie und verwies auf die von ihrer Partei gewünschte solidarische Bürgerversicherung, in die alle ohne Ausnahme in Bezug auf alle Einkünfte einzahlen sollen.

Als bestimmendes Thema im ersten Teil der Anhörung entwickelten sich Arbeitsbedingungen und Entlohnung in der Pflege. So berichteten zwei langjährige Mitarbeiter einer Diakonie-Sozialstation aus Berlin-Kreuzberg über den ambulanten Bereich. Ulli Doelfs und Kerstin Myrus arbeiten beide in T...

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