Schmutz als Prävention

Gegen allergisches Asthma hilft vor allem der Verzicht auf die Begegnung mit reizauslösenden Stoffen

  • Von Eric Breitinger
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Schwere Asthmatiker kann der Hauch eines Parfüms in Lebensgefahr bringen. Die Ursachen der Krankheit sind nicht geklärt. Neue Studien zufolge kann man Asthma im Babyalter vorbeugen.

»Spucken Sie das Kaugummi aus«, verlangt Daniel Endres in der Eingangstür zu seiner Wohnung in Basel. Der Besucher steht gut drei Meter von ihm entfernt und wundert sich, dass der Mann den süßlich-synthetischen Geruch auf diese Distanz hatte wahrnehmen können. Doch Endres ist hypersensibel für Gerüche. Schon das Kaugummiaroma könne ihn in Lebensgefahr bringen, erklärt er später. Der 48-Jährige leidet an einer schweren Form von allergischem Asthma. An dessen Folgen sterben in Deutschland bis zu 5000 Menschen pro Jahr. 10 Prozent der Kinder unter 15 Jahren und 5 Prozent der Erwachsenen leiden an bronchialem Asthma.

Die meisten Asthmatiker haben bereits in der Kindheit Beschwerden. Bei Endres machten sie sich erst mit 28 Jahren bemerkbar. Er arbeitete als Schreiner. In der Freizeit zog es ihn in die Tiefe. Er tauchte auf der indonesischen Insel Bali und beim australischen Great Barrier Riff. »Ich wäre gerne Berufstaucher geworden...


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