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Prothesen werden Gelenken ähnlicher

Cleveland / Göteborg. Künstliche Gliedmaßen, die sich beinahe wie eigene anfühlen: Zwei Forscherteams berichten im Journal »Science Translational Medicine« von Patienten, bei denen das gelungen ist. Das amerikanische Team von der Universität in Cleveland nutzte eine elektronische Manschette, mit der sogenannte Neuroprothesen ans Nervensystem des Trägers angeschlossen werden. Der Patient kann so unterscheiden, ob er einen Wattebausch oder Sandpapier berührt. Durch verbesserte Feinmotorik konnte ein Patient eine Weinbeere von einer Rispe abpflücken, ohne sie zu zerquetschen. Die Gruppe schwedischer Forscher von der Universität Göteborg entwickelte eine Armprothese, die im Knochen des Oberarms verankert ist und im Inneren direkt an Muskeln und Nerven anschließt. Auch hier wurden Manschetten zur Verbindung mit den Nerven genutzt. Diese ermöglicht dem Patienten größere Beweglichkeit, einfachere Handhabung des künstlichen Arms und erhöhte Empfindsamkeit. dpa/nd

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