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Lichter der Großstadt

  • Von Andreas Gläser
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Als ich um die Ecke bog, um die Spätschicht anzutreten, sah ich Notarzt- und Polizeifahrzeuge rund um das Dixie-WC nahe der Baustelle, die an meine Villa Wissenschaft grenzt, in der ich als Sicherheitsmann agiere. Keine Frage, wer der Mörder war, nämlich der Junkie selbst. Für einige Wochen gingen diese Menschen bei uns ein und aus, worauf in einigen WC-Kabinen Fixerbestecke und eklige Blutspritzer vorgefunden wurden. Unsere lustigen Putzfrauen, diese unterbezahlten Frühaufsteherinnen, mussten das Elend beseitigen.

Für meine Kollegen und mich hieß es, den drogistischen Überfliegern auf der Spur zu sein. Doch wie war mit ihnen zu kommunizieren? Könnten wir sie kontrollieren, ohne dass sie zustechen würden? Würde der Stundenlohn des Wachmanns Lebenslicht aufwiegen? Eine Mitarbeiterin rief mich zu Hilfe, da auf dem Frauen-WC zwei Männer in einer Kabine seien. »Warum verkehren Sie auf dem Damen-WC?« – »Händewaschen«. – »...


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