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»Alles ist ins Rutschen gekommen«

Die meisten US-Amerikaner glauben nicht mehr an eine bessere Zukunft

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Thomas Pikettys Befund über die Ungleichheit in den USA wird auch von jüngst veröffentlichten Studien belegt. Und in Zukunft wird die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter zunehmen.

Keiner der kapitalistischen Industriestaaten ist so reich wie die USA. Und in keinem klafft die Kluft zwischen Reich und Arm so weit auseinander. Zu dieser Erkenntnis brauchte es gar nicht das imposante empirische Material des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Schon seit Jahren zeigen zahlreiche Studien, dass seit den 1970er Jahren die Spreizung der Einkommen in den USA stetig zunimmt. Und war nicht die extreme Ungleichheit Ende 2011 wichtigster Kritikpunkt der Protestbewegung Occupy Wall Street gewesen? Ihr Slogan »Wir sind die 99 Prozent« kritisierte, dass der übergroßen Mehrheit jener, die wenig besitzen oder oder gar verschuldet sind, das eine Prozent der Superreichen gegenübersteht, das je nach Schätzung über rund 40 Prozent des amerikanischen Vermögens und über circa ein Viertel des jährlichen Einkommens verfügt. Tendenz steigend.

Pikettys Zahlen über die Ungleichheit in den USA reichen bis 2010. Studien jüngeren Da...


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