Oliver Eberhardt 13.10.2014 / Ausland

Beim Geld hört die Feindschaft nicht auf

Die Kairoer Geberkonferenz für den Gaza-Streifen muss durch eine langfristige Waffenruhe ergänzt werden

In Kairo hat am Sonntag die Konferenz für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens stattgefunden. Israel nahm auf Bitten Kairos nicht teil. Viele Regierungen haben Geld versprochen. Doch die essenziellen Fragen sind weiterhin offen.

Der Krieg ist vorbei. Doch viel geschehen ist seitdem nicht. Vor einer Woche durften einige handverlesene Palästinenser aus dem Gaza-Streifen auf dem Haram al-Scharif, besser bekannt als Tempelberg, beten, Güter werden wieder in das Küstengebiet eingeführt - viel zu wenig allerdings, um die Schäden auch nur notdürftig zu beheben, die nicht nur dieser Krieg, sondern auch die beiden davor zurückgelassen haben. Um die 60 000 Häuser seien zerstört oder schwer beschäftigt, schätzen die Vereinten Nationen; 5000 Unternehmen hätten ihre Geschäftsgrundlage verloren. Zerstört: Straßen, Strom- und Telefonleitungen, das Kraftwerk. Umweltschützer warnen zudem, die Wasserader, die die Menschen mit Frischwasser versorgt, sei nun kurz davor, unbrauchbar zu werden. Denn wenn die ersten Herbstregen fallen, dürften aus den Trümmern Schadstoffe in den Boden gespült werden.

Und so ist die Stimmung wenig optimistisch, als sich am Sonntag in Kairo D...

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