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Precioso an der Karl-Marx-Straße

Die Neuköllner Oper zeigt »Bazaar Cassandra« als Koproduktion mit Barcelona

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Harfe geht unter präziser musikalischer Leitung von Hans-Peter Kirchberg Allianzen mit der Pauke ein. Mit schrägen Tönen folgen die Bläser oder schmeicheln den Streichern nach. Fantasiereich und kraftvoll ist die Musik von Enric Palomar. Bei der Uraufführung von »Bazaar Cassandra« mit dem Text von Marc Rosich (übersetzt von Volker Glab) schwitzten die beiden Spanier im Publikum, fühlten mit den Akteuren auf der Bühne. Was sie dann wie alle in der Neuköllner Oper erlebten, war von der künstlerischen Qualität her in ihrer Sprache precioso - prachtvoll!

Immer dem Schicksal Europas auf den Fersen, macht das moderne Musiktheater an der Karl-Marx-Straße in der neuen Produktion gemeinsame Sache mit der Òpera de Butxaca i Nova Creació, der Stadt Barcelona und dem dortigen Goethe-Institut. Entstanden ist ein 110-minütiges musikdramatisches Werk als »Weissagung«, das entgegen der ursprünglichen Absicht eine Pause braucht. Als allzu kraftzehr...


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