Martin Ling 14.10.2014 / Inland

Entwicklung für den Frieden

Der Zivile Friedensdienst feiert seinen 15. Geburtstag

Der Bürgerkrieg in Jugoslawien war der Ausgangspunkt für den 1999 gegründeten Zivilen Friedensdienst. Inzwischen ist er längst flügge geworden - in einer nicht friedlicher gewordenen Welt.

Die Spitze kam zum Schluss: »Tue Gutes und rede darüber. Das sollte man nicht der Verteidigungsministerin überlassen!« Für diese deutlichen Worte erhielt Moderator Arnd Henze lautstarken Beifall bei der Veranstaltung zum 15-jährigen Bestehen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) vergangenen Mittwoch in Berlin. Viel ist dieser Tage von Verantwortung die Rede, die Deutschland auf globaler Ebene mehr übernehmen müsse. Die Wortführer von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bis hin zum Bundespräsidenten Joachim Gauck zielen dabei nicht auf eine großzügige Aufnahme von Kriegsflüchtlingen oder eine massive Aufstockung der Ebola-Hilfe sondern vielmehr auf mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr angesichts mannigfaltiger Krisenherde. An denen herrscht in der Tat kein Mangel: Kobane in Syrien ist in aller Munde, die Ostukraine ein wenig aus den Schlagzeilen gerückt, während die ungelösten Konflikte der jüngeren Zeit in Afrika von Mali über die Zentralafrikanische Republik bis hin zu Südsudan fast komplett aus der medialen Öffentlichkeit verschwunden sind.

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