Wie die Inklusion behindert wird

Opposition wirft Bildungssenatorin Scheeres vor, auf Kosten von SchülerInnen zu sparen

Kinder mit Förderbedarf brauchen in der Schule zusätzliche Hilfe. Die bekommen sie aber nicht immer. Die Opposition gibt der Bildungssenatorin die Schuld. Sie würde die Inklusion an die Wand fahren.

In den letzten Wochen ist eines noch mal sehr deutlich geworden: Bei der Umsetzung der Inklusion stoßen Regelschulen und Lehrer zunehmend an ihre Grenzen. Erst in der vergangenen Woche zog die Lehrergewerkschaft GEW ein reichlich ernüchterndes Fazit aus vier Jahren Debatte um Inklusion. Anfang Oktober beklagten SchulleiterInnen aus Tempelhof-Schöneberg in einem Brandbrief die Bedingungen, unter denen Lehrer und SchülerInnen mit oder ohne Beeinträchtigung zusammen lernen. Grund für die Klagen ist die seit über zehn Jahren steigende Anzahl der Kinder mit Förderbedarf und die im Verhältnis nur marginal aufgestockten Lehrerstellen für Integration. Die Spitze der Empörung war erreicht, als der Senat bekannt gab, dass in diesem Schuljahr knapp 5000 inklusive SchülerInnen nicht den Förderbedarf erhalten, der ihnen eigentlich zusteht (nd berichtete).

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