Afghanistan: Ein Schadensfall wird besichtigt

Buchautor Uwe Krüger begründet faktenreich, warum der Militäreinsatz am Hindukusch grandios gescheitert ist

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mit dem Ablauf dieses Jahres endet auch der internationale Militäreinsatz in Afghanistan. Ein jetzt erschienenes Buch zieht eine so akribische wie desaströse Bilanz.

Afghanistan sei »der Schadensfall, nicht das Paradebeispiel« internationalen Engagements, verkündete vor gut zwei Jahren der damalige deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel. Er äußerte damit eine Binsenwahrheit, für deren öffentliches Bekunden es längst keiner besonderen politischen Courage mehr bedurfte. Zuvor hatte bereits die Theologin Margot Käßmann (seinerzeit EKD-Präsidentin) - weit weniger euphemistisch - ihr drastisches Diktum »Nichts ist gut in Afghanistan« von der Kanzel geschmettert.

Uwe Krüger, Journalist und Buchautor (»Die gereizte Großmacht. Russlands Anspruch auf Weltgeltung«), greift im Titel seiner neuen Veröffentlichung die versicherungstechnische Verharmlosung des FDP-Ministers auf, analysiert und bilanziert den »Schadensfall Afghanistan«. Gutes, und darin stimmt der Gutachter mit der Bischöfin überein, findet sich da in der Tat nichts.

Für Carl von Clausewitz war der Krieg »ein Akt der Gewalt, um ...

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