NRW will neue Willkommenskultur für Flüchtlinge

Nach Flüchtlingsgipfel: Knapp 50 Millionen mehr Geld und bessere Standards für Flüchtlinge

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein deutlicher Schritt nach vorn: NRW will seine Flüchtlinge besser unterbringen und betreuen und ihnen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen. Das ist das Ergebnis eines Flüchtlingsgipfels, an dem neben Politikern auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und kommunalen Verbänden teilnahmen.

Mehr Kontrolle

Nordrhein-Westfalen wird künftig mehr Geld für die Kontrolle von Flüchtlingseinrichtungen durch eine personell aufgestockte Task Force, die finanzielle Entlastung der Kommunen, eine verbesserte soziale und psychologische Betreuung der oft traumatisierten Flüchtlinge und einen medizinischen Härtefallfonds ausgeben. Auch will das einwohnerstärkste Bundesland ein Sonderbauprogramm für Flüchtlingsunterkünfte auflegen. In den Einrichtungen wird künftig ein dezentrales Beschwerdemanagement etabliert, um Missstände früher zu erkennen.

Beschleunigte Integration

Ein weiteres Sonderprogramm soll die Integra...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.