Wald gerodet - dann fiel der Grund weg

Wie Bremen Tausende Bäume sinnlos einbüßte

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jede einzelne Baumspende wird in Bremen mit großem Medienauftritt gefeiert. Mal wegen der Symbolik, die hinter dem Baumgeschenk steckt; mal weil das Umweltressort angeblich nicht genug Geld hat, den viel gerühmten Bremer Baumbestand zu erhalten. Da ist die Verärgerung Anne Schierenbecks von den Bremer Grünen über den Stahlkonzern von Arcelor Mittal verständlich. Die Stahlkocher sitzen am Rande Bremens inmitten wunderbarer Landschaft haben und schon mal 43 000 Quadratmeter Waldgebiet gerodet, weil sie ein neues Kraftwerk bauen wollten. Doch dann wurde das Projekt zurückgestellt, weil die im August in Kraft getretene Version des Erneuerbare-Energie-Gesetzes aus Sicht des Konzerns Unwägbarkeiten enthält. Man befürchtet, der Kraftwerksbau könnte sich nicht nur nicht amortisieren, sondern sogar zu deutlich höheren Energiekosten führen. Ein neues Startdatum für das Projekt gibt es nicht.

Vor 60 Jahren hatten die Klöckner Werke Flächen im Bre...

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