Dem Kaufrausch folgt der Kater

Dem Onlinehändler Amazon fallen exorbitante Ausgaben auf die Füße

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Amazon sind Investitionen wichtiger als Gewinne. Nun haben die Anleger genug. Nach einem Verlust von über 430 Millionen Dollar in einem Quartal fiel der Kurs. Doch die Zeit der Ausgaben ist noch nicht vorbei.

Das Onlineversandhaus Amazon ist wild entschlossen, Geld auszugeben. Das Unternehmen hat soeben seinen größten Quartalsverlust seit 14 Jahren vermelden müssen. 437 Millionen Dollar (345 Millionen Euro) betrug das Minus im dritten Quartal. Der Kaufrausch hinsichtlich neuer Produkte und Angebote sowie die Firmenexpansion haben ihren Teil dazu beigetragen.

Verluste sind für Amazon kein neues Phänomen. Sie wurden in Kauf genommen, um die Konkurrenz zu unterbieten und größere Marktanteile zu gewinnen. Doch im dritten Quartal des Vorjahres waren es lediglich 41 Millionen Dollar gewesen. Die nun eingeräumten Verluste haben die Investoren daher dann doch enttäuscht. Der Aktienkurs gab Ende vergangener Woche im vorbörslichen Handel um 10,5 Prozent auf 280,20 Dollar nach. Und die Analystenschar macht sich Gedanken, ob Amazons Weg des ständigen Investierens in die Zukunft auch zukunftsweisend ist.

Ein Großteil der Investitionen die...

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