Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mit Privatuni gegen Ärztemangel

An der neuen Medizinischen Hochschule in Neuruppin lernen ab April 90 Studierende

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Neuruppin eröffnet die erste Medizinische Hochschule des Landes. Sie ist eine Privatinitiative von Kliniken und soll den Ärztemangel bekämpfen, den es laut Gesundheitsministerin Anita Tack gar nicht gibt.

Als die Hochschullandschaft Brandenburgs nach der Wende konzipiert wurde, galten zwei Grundsätze: Das Land verzichtet auf das Angebot eines Theologiestudiums und eines Medizinstudiums. Beides ist jetzt hinfällig. In Potsdam werden nunmehr jüdische Theologen ausgebildet. Und in Neuruppin eröffnet eine private Hochschule zur regulären Ausbildung von Ärzten.

Im zweiten Anlauf hat es diese Initiative auf der Basis der Krankenhäuser geschafft, die Anerkennung bzw. Genehmigung des brandenburgischen Wissenschaftsrates zu erlangen. Beteiligt sind dabei die Ruppiner Kliniken und die städtische Klinik Brandenburg/Havel. Vom April 2015 an sollen zunächst 90 Studierende dort aufgenommen werden, die 600 Euro im Monat zahlen müssen. Ziel ist es, die jungen Ärzte so mit den Kliniken im Berliner Umland zu verbinden, dass sie nach Abschluss des Studiums auch im Bundesland bleiben.

Kritik an diesen Plänen kommt von der Berliner Charité, w...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.