Werbung

Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

55-jährige Afrikaner von drei Männern getötet / Polizei und Staatsanwaltschaft gehen offenbar von rassistischem Motiv aus

Berlin. Im hessischen Limburg ist ein Mann aus Ruanda zu Tode geprügelt worden - womöglich aus rassistischen Motiven. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, es gebe Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung der drei Tatverdächtigen. Das berichten auch örtliche Medien. »Ob diese Gesinnung auch Tatmotivation war, ist nunmehr unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen«, heiß es bei den Behörden. Der 55-jährige Afrikaner war bereits in der vergangenen Woche in einer städtischen Unterkunft getötet worden. Die Tatverdächtigen im Alter zwischen 22 und 43 Jahren wurden kurze Zeit später wegen des Verdachts auf Totschlag verhaftet. Sie sollen ihr Opfer abwechselnd so lange geschlagen und getreten haben, bis der Mann aus Ruanda an inneren Blutungen starb. Es sei eine Sonderkommission eingerichtet worden. Eine Übersicht über die Meldungen zu dem Fall gibt es beim Antifaschistischen Infobüro Rhein-Main. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!