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Ruander in Limburg zu Tode geprügelt

55-jährige Afrikaner von drei Männern getötet / Polizei und Staatsanwaltschaft gehen offenbar von rassistischem Motiv aus

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Berlin. Im hessischen Limburg ist ein Mann aus Ruanda zu Tode geprügelt worden - womöglich aus rassistischen Motiven. Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten, es gebe Hinweise auf eine fremdenfeindliche Gesinnung der drei Tatverdächtigen. Das berichten auch örtliche Medien. »Ob diese Gesinnung auch Tatmotivation war, ist nunmehr unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen«, heiß es bei den Behörden. Der 55-jährige Afrikaner war bereits in der vergangenen Woche in einer städtischen Unterkunft getötet worden. Die Tatverdächtigen im Alter zwischen 22 und 43 Jahren wurden kurze Zeit später wegen des Verdachts auf Totschlag verhaftet. Sie sollen ihr Opfer abwechselnd so lange geschlagen und getreten haben, bis der Mann aus Ruanda an inneren Blutungen starb. Es sei eine Sonderkommission eingerichtet worden. Eine Übersicht über die Meldungen zu dem Fall gibt es beim Antifaschistischen Infobüro Rhein-Main. dpa/nd

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