Bäderchef verkrault immer mehr Kunden

Wassertemperaturen von 30 Grad erzürnen Sportschwimmer / Neue Petition online geschaltet

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wie groß der Rückgang der Besucher und der Einnahmen bei den Berliner Bäder Betrieben (BBB) genau ist, wird bislang geheim gehalten. Die Wut auf Bäderchef Hensing wächst derweil weiter.

Die neuen, höheren Wassertemperaturen von bis zu 30 Grad bringen auch die letzten verbliebenen Besucher der Bäderbetriebe auf die Palme. »Was soll das? Es ist viel zu heiß, um hier noch Bahnen zu schwimmen«, fährt eine Kundin beim Frühschwimmen im Kreuzberger Spreewaldbad das Personal an. Doch die Beschäftigten können am wenigsten für die neuesten Ideen von Bäderchef Ole Bested Hensing, der selber in seiner Jugend Leistungsschwimmer war und immer mehr Kunden quasi verkrault.
Ohne irgendeine Begründung – und erneut ohne das öffentlich zu kommunizieren – erheben die Bäderbetriebe in sechs von 37 Schwimmhallen den sogenannten Warmwasserzuschlag von 1,50 Euro.

»Wir haben eine Umfrage gemacht, nach der 40 Prozent der Befragten sagten, dass ihnen die Becken zu kalt sind«, sagt Bäderbetriebe-Sprecher Matthias Oloew. »Wer im Stadtbad Neukölln und in der Schwimmhalle Wuhlheide schwimmen geht, erlebt damit die dritte Preiserhöhung inn...


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