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Zum Tode von Hannes Würtz

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: 1 Min.
Noch im Ohr habe ich, wie er mich vor kurzem anrief, um mir diese Rezension ans Herz zu legen. Über Thomas Spaniel wollte er schreiben - einen jener Lyriker, die er schon vom Schweriner Poetenseminar her kannte. Fast von Anfang an, seit 1972, war Hannes Würtz dabei. Das Foto zeigt ihn unterm Joch im Agrarhistorischen Museum Schwerin-Mueß. Aber nein, die Sorge um junge Literatur ist ihm keine Last gewesen - nicht als Mitarbeiter in der Zeitung »Junge Welt« zu DDR-Zeiten, wo er die »Poetensprechstunde« zu einer Institution machte, und nicht als Autor für »Neues Deutschland« nach 1989. Am Telefon hatte er erzählt, dass er sich auf eine Kurreise nach Estland freute. Dort ist er am 27. Juli gestorben. Er wurde 73 Jahre alt.

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