Querdenker in Uniform

Rolf Ziegenbein war Oberst und hat mit anderen versucht, das Grenzregime zu zivilisieren. Tom Strohschneider über ein unbekanntes Kapitel der Reformbemühungen in der DDR

Die Stimme von Marion van de Kamp wandert am 4. November 1989 langsam über den Alex in Berlin. Erst Sekunden später kommt sie in den Weiten des Menschenmeeres der Abertausenden an. »Die Straße ist die Tribüne des Volkes«, sagt die Schauspielerin auf der größten Demonstration der DDR. Pause. Das Echo der Worte bewegt sich bedächtig. »Wir werden aus Objekten zu Subjekten des politischen Handelns«, folgt später auf der Bühne der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer. »Warum mussten wir so lange darauf warten?«

Rolf Ziegenbein hat nicht gewartet. Er hat schon viel früher angefangen, weil er es für richtig hielt. Als Oberst der Grenztruppen, als stellvertretender Kommandeur der Offiziershochschule. Er würde sich so nicht nennen, aber er war es: ein früher Reformer, einer von denen, die schon lange vor dem Ende der DDR versuchten, die Dinge zu ändern - auch wenn das auf bisweilen großen Widerstand stieß.

Rolf Ziegenbein ist an ...

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