Nur wenige Bundesstaaten als Zünglein an der Waage

In North Carolina wurde mit mehr als 100 Millionen Dollar das meiste Geld für den Wahlkampf ausgegeben

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Republikaner wollen nach der Mehrheit im Repräsentantenhaus auch die im Senat. Und da entscheiden vor allem kleinere Bundesstaaten wie New Hampshire, Iowa, Georgia und North Carolina.

»Die Demokraten werden einen schlechten Wahltag haben«, prognostiziert der frühere Sprecher des Weißen Hauses Ja Carney. Doch ob sie nach Auszählung aller Stimmen am Dienstagabend weniger als die Hälfte der 100 Senatoren stellen werden, ist für ihn offen. Entscheidend sind letztlich nur eine Handvoll Bundesstaaten. In den meisten liegen laut Umfragen entweder republikanische oder demokratische Kandidaten sicher vorn.

In New Hampshire ist das nicht so. Hier tritt der Republikaner Scott Brown gegen die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen an. Brown hatte 2010 spektakulär bei der Nachwahl wegen des Todes von Senator Ted Kennedy in Massachusetts gewonnen. Ein schwerer Schlag für die Demokraten damals. Jetzt liefert er sich in den Umfragen in New Hampshire ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Shaheen. Dabei schien sie noch vor einem halben Jahr eine sichere Siegerin zu sein. New Hampshire gilt wegen seiner Wählerstruktur immer als Indikat...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.