Nahles will mehr Langzeitarbeitslose in Beschäftigung bringen

Bundesarbeitsministerin setzt auf mehr Beratung und Betreuung sowie Bürokratieabbau in Jobcentern / Staat soll Kosten zur Überwindung von »Vermittlunghemmnissen« übernehmen

Etwa eine Million Menschen sind in Deutschland seit vielen Monaten oder Jahren ohne Job. Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) will sie mit besserer Beratung und Betreuung sowie staatlichen Finanzhilfen unterstützen.

Berlin. Rund 1,1 Million Menschen sind in Deutschland seit einem Jahr oder länger ohne Job. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Arbeitslosen betrug im Oktober 38,6 Prozent. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat am Mittwoch im Bundestag ein Programm zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit vorgestellt.

Nahles präsentierte ihr Konzept dem Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales. Danach soll es künftig in »Aktivierungszentren« innerhalb der Jobcenter mehr Beratung und Betreuung der Menschen geben, die seit langer Zeit den Sprung in den Arbeitsmarkt nicht schaffen. Langzeitarbeitslose sollen zudem bei Vermittlung in einen geförderten Job künftig von Coaches begleitet werden. In der Vergangenheit habe es zu viele Abbrecher gegeben. Die Coaches sollen helfen, dass die Betroffenen auch langfristig im Job bleiben.

Unter anderem plant die Ministerin einen Bürokratieabbau in den Jobcentern. Zu viele Mitarbeiter seien...

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Das Blättchen Heft 19/18