Wahldesaster für US-Demokraten

Republikaner gewannen mit Blockadehaltung Mehrheit im Senat / Rücknahme von Obama-Reformen droht

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Republikaner sind nicht nur nominell Sieger der US-amerikanischen Zwischenwahlen. Sie haben nun alle Mittel in der Hand, um Präsident Barack Obama noch weiter nach rechts zu drängen.

Die Entmachtung der Demokraten, die Umfragen vor den Kongresswahlen prognostiziert hatten, bestätigte sich wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale. Mindestens sieben Sitze gewannen die Konservativen im Senat dazu und stellen nun auch dort die Mehrheit. Im Repräsentantenhaus bauten die Republikaner ihre bestehende Dominanz weiter aus.

Neben den so oder so nach rechts tendierenden Bundesstaaten Arkansas, Montana, South Dakota und West Virginia gingen Senatssitze in Iowa, Colorado und North Carolina an die Republikaner. Sie galten bislang als Obama-freundlich. In Alaska wackelte der von einem Demokraten gehaltene Sitz. Auch in Louisiana könnte ein Republikaner triumphieren, wenn es im kommenden Monat zu einer Stichwahl kommt.

Als neuer mächtigster Gegenspieler des Präsidenten gilt der Fraktionschef der Republikaner im Senat Mitch McConnell. Der rechte Oppositionschef hatte sich in den vergangenen Jahren als Blockadepo...

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