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2500 Güterzüge weniger

Industrie befürchtet Produktionseinbußen durch tagelangen Ausstand / Straße in vielen Fällen keine Alternative zur Schiene

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Viele Branchen sind auf den Schienengüterverkehr angewiesen. Einige versuchen, wegen des Streiks auf die Straße auszuweichen.

Seit der Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL kochen die Emotionen hoch. Während in der Presse und den sozialen Medien der Fokus aber auf Einschränkungen im Personenverkehr liegt, wird der Güterverkehr oft nur am Rande erwähnt. Dabei wurden im vergangenen Jahr 369 Millionen Tonnen Güter über das Schienennetz transportiert - 17,4 Prozent der Gesamtgütermenge. Rund 75 Prozent davon bewegten Bahnen der DB AG von A nach B.

Während des Streiks soll noch etwa die Hälfte der sonst werktäglich rund 5000 DB-Güterzüge fahren, kündigte Markus Hunkel, Vorstand bei DB Schenker Rail, an. Der Industrie drohen empfindliche Einbußen: Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln sind bei Streiks von über drei Tagen Produktionsunterbrechungen zu erwarten, die Schäden von mehr als 100 Millionen Euro pro Tag verursachen könnten. Die Bahn kündigte an, die besonders vom Schienenverkehr abhängige Kohle- und Stahlindustrie sowie Chemie- ...


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