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Das ganz Andere

Liberalismuskritik

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ihren Titel hat Guillaume Paolis Gesprächsreihe einem Buch des französischen Philosophen Jean-Claude Michéa entlehnt. In »Das Reich des kleineren Übels« schreibt Michéa das liberale Imperium, das aus lauter vereinzelten Individuen besteht, von Gesellschaft aber nichts wissen will, in Grund und Boden. Gleichzeitig kritisiert er eine politische Linke, die zwar den Wirtschaftsliberalismus verdammt, den »kulturellen Liberalismus freier individueller Entfaltung« aber zu ihrem hehren Ziel erklärt - als hätte der eine mit dem anderen nichts zu tun. Um das »Reich des kleineren Übels« zu überwinden, so Michéa, müsse die Moral entprivatisiert und ein neues Gerüst allgemein verbindlicher positiver Werte aufgebaut werden.

Zur Veranstaltung im Roten Salon der Berliner Volksbühne: »Im Reich des kleineren Übels. Liberalismus und Liberalismuskritik mit Guillaume Paoli«. Michéas Landsmann und Denkerkollege Paoli, seit 1992 in Berlin, hatte Teil zwei sei...


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