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Das politische Bild: »Asyl«

  • Von Felix Koltermann
  • Lesedauer: 1 Min.

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Wie das zentrale Thema des 6. Europäischen Monats der Fotografie »Umbrüche und Utopien. Das andere Europa« dezidiert politisch umgesetzt werden kann, zeigt eine interessante Ausstellung. Unter dem einfachen Titel »Asyl« hat sich die Galerie Sprechsaal in Mitte einem der wohl prominentesten politischen Themen des vergangenen Jahres angenommen. Die drei Fotografen Petrov Ahner, Stefanie Schulz und Jonas Opperskalski nähern sich dem Thema dabei von unterschiedlichen Blickwinkeln. Während Petrov Ahner französische »Sans Papier« (Menschen ohne Personaldokumente) in einem improvisierten Studio eines besetzten Verwaltungsgebäude in Paris porträtierte, folgte Jonas Opperskalski den Spuren syrischer Flüchtlinge in türkischen Flüchtlingslagern. Spannend ist, wie Opperskalski seinen Bildern Briefe der Flüchtlinge gegenüberstellt.

In einer der größten deutschen Sammelunterkünfte für Flüchtlinge im Saarland fotografierte Stefanie Zofia Schulz für ihre Arbeit »Duldung« den Alltag der Menschen, vor allem der Kinder und Jugendlichen. Von ihr stammt auch das beeindruckende Porträt des Mädchens Lina, welches den Titel des Katalogs und der Broschüren zum Europäischen Monat der Fotografie ziert. Die Ausstellung »Asyl« zeigt das große Potenzial dokumentarischer Fotografie auf, soziale und politische Themen einprägsam zu thematisieren und spannende fotografische Erzählformen dafür zu finden. Felix Koltermann

Galerie Sprechsaal (Marienstr. 26), Mi-Sa 14-22 Uhr, bis 18.12.

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