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Schneematsch und Bahnstreik

Aus der LINKEN kam Lob und Tadel für die kämpfenden Lokführer

  • Von René Heilig, München, und Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In München nahmen Pendler und Reisende den Streik bei der Deutschen Bahn weitgehend gelassen. Zwei Drittel der Züge waren bundesweit ausgefallen, teilte die Bahn mit.

München, morgens zwischen sieben und acht Uhr. Sauwetter! Es ist kalt, es regnet. Die Autos, die aus den Randbezirken ins Zentrum kommen, fahren mit einer Pappschneebedeckung. Viele, die am Donnerstag zur Arbeit in die Landeshauptstadt müssen, haben Fahrgemeinschaften gebildet. Doch auch jene, die auf Züge angewiesen sind, haben sich erstaunlich gut auf den Streik der Lokführer eingestellt. Hektik kommt nicht auf; nur Wenige schimpfen.

Auch nicht am Hauptbahnhof, der als Sackstation gebaut wurde. Nun aber, da nur noch wenige Züge Menschenmassen ausladen, wird er zum Durchgangsbahnhof - für Fußgänger. Die können fast ungehindert zwischen dem Ausgang Bayerstraße zum Ausgang Arnulfstraße wechseln. Auf den Gleisen stehen zwar Züge, doch nicht alle setzen sich in Bewegung. Der ICE nach Zürich fällt aus, der nach Berlin um 7.16 Uhr fährt dagegen. Manche Züge werden unterwegs geteilt, so will man mehr Verbindungen sichern, sagt ein Bahnspreche...


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