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Viele Fragen zur Haderthauer-Affäre

München. Die Landtagsopposition in Bayern will die sogenannte Modellbau-Affäre um die inzwischen zurückgetretene Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) umfassend aufarbeiten. Das ergibt sich aus dem umfangreichen Fragenkatalog, den SPD, Freie Wähler und Grüne für den geplanten Untersuchungsausschuss im Landtag erarbeitet haben. Demnach soll es um die Rahmenbedingungen in der forensischen Psychiatrie, die Einzelheiten rund um die Modellbaufirma Sapor und um die Rolle der CSU-Politikerin in der gesamten Affäre gehen. Die drei Fraktionen wollen aber auch mögliches Fehlverhalten innerhalb der Staatskanzlei in dem Fall aufklären. Die drei Fraktionen legen aber Wert darauf, dass nicht allein Haderthauer im Fokus stehe. »Es wird kein Untersuchungsausschuss Haderthauer sein, sondern ein Untersuchungsausschuss Modellbau«, sagte der designierte Vorsitzende Horst Arnold (SPD) bei der Vorstellung des Fragenkatalogs am Donnerstag. Untersucht werden sollen also die Rahmenbedingungen und Regeln für die Arbeitstherapie von Straftätern in der forensischen Psychiatrie - insbesondere für die Modellbautherapie, um die es im Fall Haderthauer konkret geht. dpa/nd

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