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Liechtenstein? Niemals!

Ingenieure bei der Thyssen-Krupp-Tochter Presta in Esslingen wehren sich erfolgreich gegen Betriebsverlagerung

  • Von Gesa Leesen, Esslingen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Seit sechs Monaten kämpfen in Esslingen 140 Ingenieure um ihre Arbeitsplätze. Der Plan von Thyssen Krupp Presta, den Standort Ende diesen Jahres zu schließen, geht nicht auf.

»Standort weg, Knowhow weg!« »Wir sind Thyssen Krupp!« Die Transparente am Zaun rund um die Flachdachgebäude von Thyssen Krupp Presta im Esslinger Industriegebiet zeugen von Unruhe. Eigentlich werden hier Lenksysteme für Mercedes und BMW entwickelt. Doch am 5. Juni verkündete die Geschäftsführung, den Standort zum 31. Dezember 2014 schließen und alles - inklusive Beschäftigte - an den Hauptsitz der Thyssen Krupp Presta AG nach Eschen in Liechtenstein verlagern zu wollen. Seitdem konzentrieren sich die Ingenieure in Esslingen auf den Kampf für ihren Standort.

Auf tagelangen Betriebsversammlungen diskutierte die Belegschaft die Lage, es gab eine Konferenz im mittelalterlichen Rathaus der schwäbischen Kleinstadt, man holte den Oberbürgermeister ins Boot, knüpfte Kontakte zu den Betriebsräten der Presta-Standorte in Mülheim und Schönebeck, besuchte den Europäischen Betriebsrat und das baden-württembergische Wirtschaftsministerium.

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