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Irre im Auflagenkampf

Kriselnde Blätter suchen einen neuen Weg im Wochen(end)-Geschäft. Es könnte eine Sackgasse sein, meint Wolfgang Storz

  • Von Wolfgang Storz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es geht um das Schicksal der »Süddeutsche Zeitung« (echt verkaufte Auflage aus Abonnements und Kioskverkauf: 320 000 Exemplare), die in Deutschland als sozialliberales Gegengewicht zur großbürgerlich-konservativen »Frankfurter Allgemeine Zeitung« (Auflage: knapp 248 000 Exemplare) gilt. Sie bietet am kommenden Samstag in der vierten Woche ihre Ausgabe als »Wochenendzeitung« an und versucht, diesen Zwitter als Erfolg zu verkaufen.

Es bedarf zweier Vorbemerkungen, um dieses Vorhaben zu verstehen. Die Medien, die sich als General-Interest-Medien täglich und wöchentlich um gesellschaftlich relevante Themen kümmern - und nur die -, geraten seit Jahren zunehmend in die Bredouille: Die Auflagen sinken, die Anzeigen schwinden. Von ihnen setzen nun viele auf das Wochenende. Das Argument, das 1960 galt und heute auch: Dann haben die Leute Zeit. Die Wochenmagazine »Spiegel« und »Focus« tanzten zuerst: Beide erscheinen bisher montags, auc...


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