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Finanzparadies Luxemburg gerät unter Druck

Laut geleakter Dokumente wurde Konzernen geholfen, ihre Steuerzahlungen um Milliarden zu reduzieren

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Enthüllungen über die Steuerpraktiken Luxemburgs bringen dessen Regierung und die EU-Kommission in die Bredouille.

Pepsi, Ikea, die Deutsche Bank, FedEx und 340 andere Großkonzerne haben durch geheime Deals mit Luxemburger Finanzbehörden ihre weltweiten Steuerzahlungen um mehrere Milliarden reduziert. Das geht aus umfangreichen internen Dokumenten hervor, die das internationale Journalistennetzwerk ICIJ am Mittwochabend im Internet veröffentlicht hat. Von den »Tax Rulings« sollen auch deutsche Unternehmen profitiert haben.

Es gehört zur gängigen Praxis multinationaler Konzerne, mit Hilfe komplexer Finanzstrukturen Gewinne, die in Ländern mit hoher Besteuerung angefallen sind, in Länder mit niedriger Besteuerung zu verschieben. Über Luxemburger Niederlassungen wurden Kredite vergeben - die Zinszahlungen dafür senkten die Steuerlast in anderen Staaten. Zum gleichen Zweck wurden Fondsgesellschaften für Immobilienprojekte gegründet. Insgesamt haben die Konzerne laut ICIJ Hunderte Milliarden Dollar nach Luxemburg geschleus...


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