Nick Sinakusch 10.11.2014 / Netzpolitik

Die heimatlose Währung

Alle reden von Bitcoins - ist das überhaupt Geld? Oder bloß Spielerei? Und weist es über den Kapitalismus hinaus?

Als Nischen-Zahlungsmittel und Spekulationsobjekt bleiben die Bitcoins vorerst wohl erhalten. Mittel zu einer dauerhaften »Entmachtung« des Staates dürften sie nicht werden.

Für die einen ist es die Zukunft, für andere eine Spinnerei. Einigen verspricht es gigantischen Reichtum, anderen die Freiheit von staatlicher Unterdrückung und dritten eine permanente Wirtschaftskrise: Bitcoin, das Geld aus dem Computer, eine virtuelle Währung für die Netzgemeinde. Sein Status ist unklar - ist das überhaupt Geld? Oder bloß eine technische Spielerei? Eine Konkurrenz für Dollar und Euro oder bloß ein Zahlungsmittel für Pädophile, Waffen- und Drogenschieber? »Früher habe ich gedacht, Bitcoins seien ein Scherz oder bestenfalls eine Währung für Clowns«, gesteht Joe Wiesenthal von »Business Insider«. »Heute weiß ich nicht mehr, wie die Zukunft aussieht.«

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