Die Mauer schwebt über Berlin

Die »Lichtgrenze« teilte die Hauptstadt ein Wochenende lang wieder in Ost und West

  • Von Marlene Göring
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Zwei Brüder haben in Berlin die Mauer wieder aufgebaut, Hunderte halfen ihnen dabei: Die Grenze aus rund 7000 Luftballons stieg am Sonntag wieder in den Himmel. Und biologisch abbaubar ist sie auch.

Nur drei Tage stand die Mauer in Berlin - jedenfalls die aus Ballons, die am Sonntag buchstäblich in die Luft geflogen ist. 25 Jahre nach dem Mauerfall leuchteten 6880 dieser heliumgefüllten Kugeln in der Hauptstadt: die Installation »Lichtgrenze« entlang der Strecke, wo Berlin bis zum 9. November 1989 von einer Betonwand geteilt war.

Zumindest auf einem Teil: Etwa 15 Kilometer lang war die »Lichtgrenze« vom Wochenende, die echte Mauer zwischen Ost und West verlief aber auf 43 Kilometern innerstädtisch und auf 120 zum Umland. Eigentlich wollten Marc und Christopher Bauder über die ganze Nord-Süd-Distanz der Berliner Mauer Ballons platzieren, die Idee dazu hatten sie schon zum 20-jährigen Wendejubiläum. Am Ende wurden die drei Meter hohen Stelen mit Ballonspitze nur von der Bornholmer Straße zum Brandenburger Tor, über den Checkpoint Charly durch Kreuzberg und bis zur Oberbaumbrücke aufgebaut. Ein Kompromiss, den die beiden Brüder mit de...

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